Über mich
Bekannt bin ich bei den meisten Leuten unter "Lene".
Ich bin Mama von zwei wunderbaren Töchtern, Ehefrau, Hundebesitzerin, Hundetrainerin und noch so viel mehr.
Seit meiner Kindheit lebe ich mit den Vierbeinern zusammen und die Kommunikation zwischen Mensch und Tier interessierte mich schon damals sehr. Mit 17 Jahren bekam ich endlich meinen ersten eigenen Hund, Erna! Mein Zuhause wurde mit Fachlektüren über Genetik, Ontogenese, Psychologie etc. geschmückt.
Da mich schon immer, besonders die „verhaltensauffälligen Hunde“ und deren Geschichte faszinierte, zogen recht schnell
zwei davon bei uns ein.
Im Laufe der Zeit besuchte ich natürlich selbst als Kundin einige Hundeschulen, sowie Hundetrainer. Der Beruf hat schnell meine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, weshalb ich dann verschiedene Praktika im Bereich Hundetraining/Verhaltensberatung absolvierte. Dort konnte ich häufig das „Hundeschulen-Phänomen“ erkennen:
Auf dem Trainingsplatz „funktionieren“ die Hunde. Sie wissen, dass sie sich im Arbeitsmodus befinden und was nun von ihnen verlangt wird. Doch im Alltag bleiben oft auch nach vielen Terminen auf dem Hundeplatz die typischen Probleme bestehen: „mein Hund pöbelt und zieht an der Leine", „mein Hund geht nicht vom Sofa runter, wenn ich es ihm sage“, „mein Hund findet die Rehe immer zu interessant“.
Ich möchte mit meiner Arbeit den Menschen da helfen, wo der Schuh drückt.
So kam es, dass ich im Jahr 2020 die Ausbildung zum Hundetrainer bei Ziemer & Falke, dem führenden Schulungszentrum für angehende Hundetrainer und Hundetrainerinnen begann, um VOR Ort den Menschen mit Hunden zu helfen. Nach zwei Jahren Ausbildung schloss ich diese erfolgreich im März 2022 ab und darf mich seither geprüfte, zertifizierte und sachkundige Hundetrainerin nach §11 Abs. 8 f1 nennen.
Ergänzend dazu habe ich mich gezielt in der Arbeit mit verhaltensauffälligen und aggressiven Hunden fortgebildet sowie eine Ausbildung zum Welpen-Coach absolviert. In diesen Bereichen liegt auch ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit, da gerade hier ein sensibles, durchdachtes Vorgehen und ein tiefes Verständnis für Verhalten und Entwicklung entscheidend sind.
Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, sich stetig weiterzubilden.
Hospitationen bei namenhaften Kollegen, Fortbildungen und diverse Webinare, welche den neusten wissenschaftlichen Standards entsprechen, absolviere ich jährlich in über 50 Stunden!
Meine Methoden
Ich finde es besonders wichtig, Hunde – vor allem im häuslichen Bereich – sinnvoll zu managen, um ihnen Orientierung, Sicherheit und klare Strukturen im Alltag zu geben. Ein gut gestaltetes Umfeld hilft dabei, Überforderung zu vermeiden und schafft die Grundlage dafür, dass der Hund sich ausgeglichen und angemessen verhalten kann.
Ein weiterer zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Aufklärung über genetische Veranlagungen und individuelle Charaktereigenschaften von Hunden. Jeder Hund bringt durch seine Herkunft, Zuchtlinie und rassespezifischen Hintergründe bestimmte Anlagen mit, die sein Verhalten maßgeblich beeinflussen. Diese zu erkennen und zu verstehen ist entscheidend, um den Hund nicht in falsche Erwartungen zu drängen, sondern ihn in seinem Wesen ernst zu nehmen.
Ich unterstütze Menschen dabei, die natürlichen Bedürfnisse, Stärken und Grenzen ihres Hundes zu erkennen und sinnvoll in den Alltag zu integrieren. Dabei geht es nicht darum, Verhalten „wegzutrainieren“, sondern darum, es in passende Bahnen zu lenken und dem Hund Möglichkeiten zu geben, seine Anlagen sinnvoll auszuleben.
Gleichzeitig betrachte ich jeden Hund als Individuum mit eigenem Charakter, eigenen Erfahrungen und einer ganz persönlichen Art, mit seiner Umwelt umzugehen. Dieses Zusammenspiel aus Genetik, Persönlichkeit und Lebensumständen bildet die Grundlage meiner Arbeit.
So entsteht ein realistischer und respektvoller Blick auf den Hund – fernab von pauschalen Trainingsansätzen und hin zu einem Verständnis, das wirklich zum jeweiligen Mensch-Hund-Team passt.
Wie der Name salofri zustande kam
Tatsächlich war die Namensfindung für meine Selbstständigkeit recht schnell abgeschlossen.
Ich wusste genau, dass etwas persönliches im Namen enthalten sein sollte.
Also dachte ich darüber nach, was mich vor knapp drei Jahren am meisten dazu motivierte, die Ausbildung zur Hundetrainerin zu starten.
Schnell kam mir da mein Seelenhund - Lotte - in den Kopf!
Mit Lotte, einer zwei jährigen, bildschönen Rottweilerhündin, hatte ich eine große Geschichte:
Von Leinenaggressionen, über Beißattacken, bis hin zu schwersten, neurologischen Auffälligkeiten war da alles dabei. Durch sie weiß ich also ganz genau was es heißt, einen Hund mit gewissen "Schwierigkeiten" zu führen und mit wie vielen Emotionen dies verbunden ist.
Ohne diesen charakterstarken, wunderbaren Hund, wäre ich den letzten Schritt zur Ausbildung wahrscheinlich nie gegangen.
Da ich aber zu dem Zeitpunkt nicht nur Hundemama von Lotte war, setzt sich mein Name aus: SAm, LOtte und FRIeda zusammen.